3 extrem wichtige Techniken, um die Reichweite Ihrer Online-Plattform oder Webanwendung zu maximieren

Reichweite im Web ist ein stetig präsentes Thema. Mehr Besucher auf seine Online-Plattform oder Webanwendung anzuziehen liegt im Interesse eines jeden Unternehmens. Denn jeder Besucher ist auch ein potenzieller Kunde, der mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit (z. B. messbar an der Conversion Rate) an die bereitgestellte Dienstleistung oder das Produkt gebunden wird.

Die 3 gängigsten (und auch wichtigsten) Maßnahmen

In Kooperation mit verschiedenen Online-Dienstleistern wird mir immer wieder klar, dass oftmals schon die wesentlichsten Maßnahmen zur Reichweiten-Maximierung umgesetzt werden. Die 3 gängigsten Wege sind hierbei:

Diese Maßnahmen sind essentiell und verhelfen oftmals zu einer unmittelbaren und deutlichen Steigerung der Sichtbarkeit. Durch Umsetzung dieser Möglichkeiten ist man allerdings nicht automatisch in seiner Branche "on-the-top" in Bezug auf Sichtbarkeit, sondern hat vielmehr den minimal notwendigen Effekt erzielt, um nicht in der Masse unterzugehen. Wer nun die Extra Meile geht wird belohnt!

Im Folgenden möchte Ich gerne einen Einblick in 3 unterschätzte Techniken zur Reichweiten-Maximierung geben. Diese Maßnahmen sind überwiegend technischer Natur - in diesem Artikel geht es aber nicht um die exakte Implementierung, sondern die allgemeinverständlichen Kernzkonzepte, die dahinter stehen.

3 extrem wichtige Techniken zur Maximierung der Reichweite

Progressive Web Application (PWA)

Der wohl größte Trend im Web in den letzten Jahren hört auf die 3 Buchstaben: "PWA" - ausgeschrieben steht das für "Progressive Web Application" - also "Fortschrittliche Webanwendung". Dahinter verstecken sich wegweisende Konzepte für das Web der Zukunft. Ohne zu stark in technische Details zu versinken im Folgenden ein kurzer Überblick über Vorteile und Chancen von "PWA"s:

Im Kontext dieses Artikels ist insbesondere der letzte Punkt interessant. Die Reichweiten-Maximierung entsteht dadurch, dass "PWA"s extrem gut bei Google ranken - denn Google hat dieses Konzept im letzten Jahr maßgeblich weiterentwickelt, in die Welt getragen und treibt es auch zukünftig weiter voran. Daher fördert Google Online-Plattformen und Webanwendung. die das "PWA"-Konzept umsetzen mit einem besseren Ranking in Ihrer Suche.

Auch unabhängig von der Reichweiten-Maximierung sprechen viele weitere Punkte für "PWAs". Persönlich sehe Ich in der Zukunft keinen Weg vorbei daran, wenn man im Web bestehen möchte. Daher werden wir diese Thematik noch einmal in einem zukünftigen Artikel detaillierter beleuchten.

Serverside-Rendering und Pre-Rendering

Okay jetzt wird es noch einmal ein wenig technischer. Wir brechen diese Thematik aber auf die essentiellen und allgemein verständlichen Kernkonzepte herunter. Wenn wir eine Website von unserem Desktop, Notebook, Tablet oder Smartphone besuchen, so werden benötigte Ressourcen (Bilder, Texte, Programmcode, ...) von einem Server auf unser Endgerät übertragen und verarbeitet. Auch wenn wir eine schnelle Internetverbindung haben beansprucht der zweite Schritt der Verarbeitung der Ressourcen nicht selten einiges an Zeit und Rechenleistung von unserem Endgerät.

Mit "Serverside-Rendering" und "Prerendering" können wir uns diesen Schritt der Verarbeitung quasi schenken und wertvolle Zeit sparen, bis unsere Online-Plattform oder Webanwendung vollständig auf dem Endgerät des Nutzers geladen ist. Dies liegt daran, dass die Verarbeitung der zugrundeliegenden Ressourcen bereits auf dem Server erfolgt.

Sie können sich dies vorstellen, wie wenn Sie ein neues Smartphone kaufen - möchten Sie die Einzelteile selber zusammenschrauben oder direkt ein funktionstüchtiges und zusammengebautes Gerät haben? Wenn dies nicht gerade Ihr Lieblingshobby ist wählen sie die bequeme Option 2 und sparen sie sich Zeit und Energie.

Twitter und Facebook verwenden diese Techniken mit viel Erfolg, um Ihre komplexen und hochdynamischen Inhalte schnell und unkompliziert auszuliefern. In folgendem Bild ist beispielsweise erkennbar, wie diese Techniken für eine reichhaltigere Aufschlüsselung einer Online-Plattform in den Suchergebnissen von Google sorgen.

Dies entlastet nicht nur das Endgerät des Nutzers und verringert die Ladezeiten, sondern steigert auch gleichzeitig die Sichtbarkeit bei Suchmaschinen. Insbesondere, wenn Sie dynamischen Inhalt ausliefern, lohnt sich die Einführung eines solchen Mechanismus. Dies erfordert initial einiges an Gehirnschmalz und Budget Ihrer Entwickler, zahlt sich aber sogar schon in einem kurzfristigen Zeithorizont unmittelbar aus.

Social Media Integration

Sie bieten in Ihrer Online-Plattform oder Webanwendung Inhalte oder Produkte an, auf die Sie und Ihre Kunden stolz sein können? Wenn nein sollten sie diesen Artikel ohnehin nicht lesen. Wenn ja sollten sie sich die frage stellen, warum Ihre Kunden Ihre Erfolgserlebnisse mit Ihrer Plattform nicht mit der Welt teilen sollten?

Es klingt banal, aber wenn einer Ihrer Kunden ein positives Erlebnis auf Ihrer Seite gemacht hat, ist er oder sie oftmals bereit es mit seinem Netzwerk zu teilen. Je nach Use Case Ihrer Plattform gibt es hierfür Möglichkeiten, wie:

Hierdurch entsteht eine besonders wertvolle Reichweiten-Maximierung, da neue Nutzer nicht mit einem neutralen Stimmungsbild auf Ihre Seite geleitet werden, sondern diese bereits mit den positiven Erfahrungen des Empfehlungsgebers anklopfen. Die Wahrscheinlichkeit, dass aus solch einem Besucher ein Kunde entsteht ist wesentlich höher, als bei einem zufälligen Besucher.

Social Media lässt sich vielfältig auf Ihrer Seite integrieren. Am einfachsten mit sogenannten "Social-Media-Bars", also leisten, die das Teilen auf gängigen Netzwerken, wie: Facebook, WhatsApp, Twitter und Co. ermöglichen. Allerdings ist der Effekt einer solchen Integration eher verhalten.

Viel besser ist es den Nutzer nach Erfolgserlebnissen (z. B. Kauf von einem Schnäppchen) danach zu fragen, ob er dies nicht mit der Welt teilen möchte oder Anreize (z. B. Coupon-Codes) im Austausch für das Teilen zu bieten. Hierzu sind mehr Nutzer bereit, als die meisten denken. Amazon verwendet diese Technik seit Jahren und Ich wette Sie oder jemand in Ihrem unmittelbaren Umfeld hat schon einmal einen Kauf bei Amazon mit anderen geteilt.

Reichweite ist nicht alles - aber mehr ist immer besser

Natürlich zählt am Ende nicht die Anzahl der Nutzer die man erreicht, sondern wie viele davon zu Kunden konvertiert werden. Dennoch steht jeder neue Besucher für die Chance einen langfristigen Kunden zu gewinnen - und mehr Besucher generieren mehr solcher Chancen.

Vor der Umsetzung dieser oder anderer Maßnahmen gilt es natürlich zunächst Kennwerte über die aktuelle Reichweite zu ermitteln. Dies kann beispielsweise durch Analyse-Tools wie "Google Analytics" erfolgen. Im Anschluss kann genau getracked werden, welchen Effekt die umgesetzten Maßnahmen haben.

Wie immer liegt der Gewinn im Beginn!

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